Österreichs Bundesheer

So werden Sie Sanitäter

Vor allem eines ist bei den Sanitätern oberstes Gebot: der Wille, anderen zu helfen. Die Verwendung als "Sani" erfordert Fitness, Intelligenz und Bereitschaft zum Dienst am Mitmenschen, auch bis zur eigenen Leistungsgrenze. Bei Übungen etwa ist die erste sanitätsdienstliche Hilfeleistung an verletzten Kameraden eine geistige, emotionale, aber auch körperliche Herausforderung. Wer dazu bereit ist - der ist im Sanitätsdienst genau richtig.

Ausbildung

Soldaten des Sanitätsdienstes erwartet zuerst die unverzichtbare, grundlegende Ausbildung:

  • Allgemeiner Gefechtsdienst
  • Waffen- und Schießdienst
  • Körpergrundausbildung
  • Exerzierdienst
  • Selbst- und Kameradenhilfe.

Auf dieses Training folgt die sanitätsdienstliche Spezialschulung. Diese Ausbildung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen ist umfangreich, sie schließt mit zivil anerkannten Prüfungen ab und bietet im Falle einer längeren Verpflichtung auch im Privatleben Aufstiegschancen.

Verwendungen und Ausbildungen im Sanitätsdienst

  • Rettungssanitäter
  • OP-Gehilfe
  • Ordinationsgehilfe
  • Militärassistenz- oder Feldarzt
    Mediziner nehmen im Grundwehrdienst an einem von der Ärztekammer anerkannten Notarztkurs teil und werden dann als Militärassistenz- oder Feldarzt eingesetzt.

Auch für Nichtmediziner kann eine längere Verpflichtung beim Sanitätsdienst durchaus interessant sein. Die Ausbildung zum Sanitätsunteroffizier erfolgt in der Sanitätsschule in Wien-Stammersdorf und in zivilen Spitälern. Sie schließt derzeit mit dem Diplom der allgemeinen Krankenpflege (Berufsbezeichnung: diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger) ab.

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